Vier Stimmen. Eine Entscheidung.
Vier gleichberechtigte Co-CEOs, vier Ressorts und trotzdem eine gemeinsame Linie: klare Entscheidungswege, neu sortierte Gremien und mehr Zeit für die Themen, die im Vorstand wirklich entschieden werden müssen.
1. Ausgangslage
Der WWF Deutschland wird von vier gleichberechtigten Co-CEOs geführt. Jede verantwortet ein eigenes Ressort, eine formale Sprecherrolle gibt es nicht. Damit dieses Modell funktioniert, müssen Entscheidungen gemeinsam entstehen, nach innen wie nach außen zusammenpassen und von der Organisation mitgetragen werden.
2. Was wir gemacht haben
Seit Mai 2025 arbeiten wir in regelmäßigen Coaching-Sessions an der Zusammenarbeit im Vorstand. Wir haben gemeinsame Werte definiert, Meetings und Gremien neu sortiert und klare Wege für Aufträge, Zuständigkeiten, Termine und Prämissen geschaffen. Gemeinsam mit der Organisationsentwicklung haben wir einen Feedbackprozess gestartet, der inzwischen in die Organisation getragen wird. Retrospektiven, Konfliktcoachings und ein informeller Stammtisch schaffen außerdem Raum für Themen, die in der normalen Vorstandssitzung keinen Platz finden.
3. Was danach anders war
Die Gremien treffen mehr Entscheidungen und arbeiten weniger operativ. Durch die neue Meetingstruktur bleibt den Vorständen mehr Zeit für zentrale inhaltliche Fragen. Aufträge sind klarer und die regelmäßige Arbeit an der eigenen Zusammenarbeit hat das Vertrauen gestärkt und Stellvertreterkonflikte im Vorstand spürbar reduziert.
4. Rahmen
Seit Mai 2025, laufend · Regelmäßiges Coaching des vierköpfigen Vorstands · WWF Deutschland mit rund 400 Mitarbeitenden · Nichtregierungsorganisation